DAS DOPPELSTROM-GEDICHT

2026

VIER WERKBEISPIELE EINER MEHRSTRÖMIGEN DICHTFORM

Erde an die Sonne

Dein Licht erstrahlt als Morgenschein / Sommer strömt aus deinem Sonnenherzen.
Frühling schmückt mich ungemein / sonst bei mir nur Winterschmerzen.
Die Ernte spricht als frohe Pracht / obsiegt durch deinen Freudensegen.
Ich strahle und mein Leben lacht / vermocht durch deiner Liebe wegen.

Wogst mich wallend und doch fein / von nah zu fern der Furcht.
Bringst Frieden in mein Sein / nun Sicherheit hier wohnt.
Vermag nur die Obhut deiner Wärme / bewahre sie mit bester Güte.
Weile nun weit weg zur Liebesferne / vom Morgendämmern bis nach der Abendröte.

Mein Schweiß verfliegt zu Wolken werdend,
daraus formt sich klarer Freudenregen.
Wir gemeinsam immerwährend,
mögen wir uns beide nie verwegen.

Und ich sah, mancher Menschen Herzens Sonne,
glüht selbst bei Frostes Weiten!
Möge er mit seiner inneren Wonne,
uns auf dem Wege der Liebe stets begleiten.

Unsere Motivation

Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Sie bringt uns dazu, Herausforderung als Chance zu verstehen und neue Ziele zu erreichen.

Der Weg zum Feldhasen

Bei Nacht und Wild auf kalter Fährte / unter der Krone des Wächterbaumes
Thront ein Uhu voller Zärte / blickt hin zum Waldkauz vorn am See.
Seine Sinne gebündelt in die Ferne / entlang des weiten Forstes Saumes
Durch silberweiß gestützt vom Mond / dem Fluss geneigt bis zur Allee.

Sich das Silberweiß zu eigen wissend / spannt einen Bogen scharf nach links.
Verborgen im Schattenfeld der Erde / dann den Hügel hoch, wo es bald beginnt.
Ohne einen Ton, mit sicherem Gewissen / inmitten hindurch die Schneise lang.
Die Jagd geht hin zur vollen Härte / dieser Pfad verlangt nach keinem Bangen.

Aufwärts weit über die Wipfel höchster Bäume / und wieder runter bis zur Wassersteige.
Kein Gerangel, nur ein kurzer Schlag / ein direkter Treffer, was der Hunger vermag.
Nun ruht sie auf dem Rupfplatz, die stolze Eule / speist das Festmahl bis zur Neige.
Sie grüßt den Waldkauz ohne Gefahr / verweilt beim Feldhasen, der Beute der Jagd.

Herzlich willkommen im Wirtshaus „Zum Feldhasen“,
wo der Jäger sein Messer und die Eule ihre Klauen ruhen lässt.
Hier findet, wer draußen jagt, bei Pilz und Wein den Frieden.

Hinweis für den Gast:
Unsere Wegbeschreibung finden Sie in der Symmetrie des Gedichts. Folgen Sie einfach dem Text nach dem (/) im rechten Lesestrom nach unten – dort liegt unser Pfad, der zum Feldhasen führt.

Unsere Motivation

Meine Arbeit ist meine Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden Tag. Sie bringt mich dazu, an jeder neuen Herausforderung zu wachsen und so neue Ziele zu erreichen.

Im Storchendorf

Frühlingsregen, die Sonne scheint im Mai / Wolfgang und Margitta Früh sind vorbereitet.
Ein Storch bewässert die Jungen am Horst / Der Sommer wird gemeinsam genossen
Hier treffen sich Ruhe und die Laute der Natur / im Storchendorf Rühstädt.
Die Vögel sind hier tief im Land verwurzelt / Wolfe und Maggie sind begeistert.

Eines der Storchennester wiegt eine Tonne / beide wollen das Nest genauer sehen.
Fast die ganze Astgabel ist damit verdichtet / beim Rundgang wird das sichtbar.
Heute versammeln sich die Leute deswegen / im Restaurant „Zum Rehpinscher“.
Gartenplätze für alle sind selbstverständlich / das möchte man keineswegs verpassen.

Unser Team

Ich bin ein Experte auf meinem Gebiet. Aber ohne mein Team wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Ich liebe es, mit Gleichgesinnten zusammenzuarbeiten und mit meiner Leidenschaft und Kompetenz meine Ziele zu verwirklichen.

Die Muse der Unerbittlichkeit 

Ein Kuss, für eine eigene Welt / Wie bekommen wir die Muse der Schöpfung?
Unsere Lebenswünsche möchten fruchten / Wie können wir sie beleben?
Stille Beharrlichkeit verdirbt nichts / gesunder Mut trägt dich vom Mageren hinfort.
Genau DAS – führt dich zum goldenen Kuss / Es ist, was uns zu Freien macht.

Das Niederwertige hinter sich gelassen / so wird das Licht bald näher und hell.
Wird der Mensch von innen kühn gebildet / so wird man weiten, was man wählt.
Was ist, das ist. Das gilt dann nicht mehr / und voranzuschreiten bringt Genuss.
Denn deine Mühen, sie küssen deinen Sieg / hieraus wächst dein Gold.

Kommt eine Muse, solltest du sie empfangen / Weshalb? Weil sie dich dann liebt.
Laufen deine Dinge gut, so nimm es ernst / das bereitet dir den Boden.
Gönne anderen ihr Glück und ihre Freuden / und deine Muse, sie wird dich verstehen.
Und das Glück wird frei und hold dir sein / um die Wünsche deiner Liebe zu befreien.

Dies kommt durch die Regel der Beachtung und der aufrichtigen Hingabe.
Es wird zu dem, was es ist, und was es ist, wird in dir entschieden.
Trau dir zu, deine Träume zu begreifen.
Trau dir zu, deine Hingabe zu entfesseln.
Trau dir zu, dein Licht zu zeigen,
um deine Momente mit deiner Muse zu teilen.